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Strömung, Shorty und starke Übelkeit – Bootstauchen bei Bentota

  • tobias
  • 14. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Meine Tauchgänge bei Bentota an der Westküste von Sri Lanka mit LSR waren in mehrfacher Hinsicht besonders – nicht zuletzt, weil ich hier zum ersten Mal mit einem Shorty getaucht bin. Und ich muss sagen: Das war von der Temperatur her absolut in Ordnung. Aber einmal habe ich mit dem Arm etwas berüht und schon hatte ich eine Kratzwunde. Vielleicht wars nur das Seil der Boye. Keine Ahnung.


Nach dem Check-In und der Anprobe wurden die Ausrüstung vorbereitet und kontrolliert, bevor es gemeinsam mit zwei Tauchern aus Deutschland, einem Tauchinstruktor und einem Divemaster aufs Boot ging. Unser erster Tauchplatz hiess Modoun. Ein grosser Unterschied zu meinen bisherigen Tauchgängen in Unawatuna: Hier werden keine Anker geworfen. Stattdessen gibt es an jedem Tauchplatz eine feste Boje, an der das Boot befestigt wird. Das ist nicht nur angenehmer, sondern auch deutlich schonender für das Riff.

Wir folgten der Leine nach unten und tauchten bis auf 24,5 Meter. Unten erwartete uns ein schönes Riff mit vielen Fischen und auch einigen Schnecken. Die Sicht war gut, und die Atmosphäre ruhig – mehr dazu sieht man am besten im Video.

Nach dem ersten Tauchgang kam leider das, was ich von Bootstauchgängen schon kenne: Übelkeit. Ich war wirklich froh, als ich wieder ins Wasser durfte.

Der zweite Tauchgang am Mada Reef begann direkt sportlich. Schon bei der Rückwärtsrolle musste ich mich am Seil festhalten und mich aktiv nach vorne ziehen, da eine starke Strömung herrschte. Besonders deutlich wurde das später am Bojenseil, das kräftig im Wasser stand.


Trotz dieser Bedingungen waren es zwei wunderschöne Tauchgänge. Beide dauerten 45 Minuten, und mein Luftverbrauch lag, auf die Oberfläche gerechnet, unter 18 Liter pro Minute – ein Wert, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Am Ende war ich dennoch erleichtert, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben. So sehr ich das Tauchen liebe – diese Übelkeit gehört definitiv zu den Dingen, auf die ich gerne verzichten könnte.

Aber unter Wasser war es jede Minute wert. 🤿




 
 
 

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